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Zu weit mehr als Fanartikeln entwickeln sich die Begleitbücher zu Serien und Filmen: auf Basis der Drehbücher und des Filmmaterials, manchmal auch in Gesprächen mit Regisseuren und Schauspielern, entstehen Romane, die nicht nur von denjenigen Lesern geschätzt werden, die die Figuren, die sie auf dem Bildschirm bewundern, zwischen Buchdeckeln wiederfinden wollen.

Die besondere Herausforderung beim Schreiben von Filmbüchern liegt darin, das filmische Erzählen in Prosa-Form zu bringen. Ein zu enges Anlehnen an das Drehbuch würde zwangsläufig dazu führen, dass sich die Romane dialoglastig lesen, das Übernehmen der schnellen Schnitte brächte ein Sammelsurium von aneinergereihten kurzen Szenen, die dem Leser keine Möglichkeit zur Identifikation lassen.

Erster Schritt bei der Konzeption eines Filmbegleitbuchs ist, den "Spirit" des TV-Events einzufangen. Welche Figuren werden geliebt, welche Aspekte betont? Im zweiten Schritt wird das Drehbuch analysiert, Handlungsstränge zusammengeführt, Perspektiven eingenommen, die es ermöglichen, die Figuren fühlen und denken zu lassen, wie es beim filmischen Erzählen nur selten praktiziert wird. Der Autor pickt sich aus dem, was Regisseur, Schauspieler, Cutter und Beleuchter für das Fernsehen leisten, die Maßstäbe heraus, die die Qualität eines guten Unterhaltungsromans sichern.

Aus der Vielzahl der Filmbegleitbücher, die ich in den letzten Jahren für diverse Publikumsverlage unter Pseudonym geschrieben habe, stelle ich hier nur exemplarisch zwei Titel vor.